Dein Weg zur täglichen Yogapraxis

Aus welcher Motivation heraus auch immer: Du möchtest Yoga praktizieren.

Täglich. Häufiger. Zumindest aber wöchentlich.

Aber warum kommt dir eigentlich immer etwas dazwischen? Mal ist es die Müdigkeit, mal der nächste wichtige Termin, am nächsten Tag fühlst du dich nicht so besonders und ganz häufig ist es der innere Schweinehund, der seine Finger im Spiel hat.

Dennoch steht dein Vorsatz fest: Du möchtest häufiger Yoga praktizieren. Sonst wärst du jetzt nicht hier auf dieser Seite gelandet. Der erste Schritt ist also getan, denn hier findest du Tipps, die dich zu deiner täglichen Praxis führen können:

  • Tipp 1: Übertreib es nicht!

Du hast es auf die Matte geschafft! Yeah! Du bist stolz auf dich! Und jetzt reißt du eine Yogastunde herunter, nach der man sich umsehen kann! Bein hoch, Bein runter, vor, zurück, gedreht, gedehnt, schlaff ins Savasana geplumpst. Fertig. Uff!

Das Ergebnis ist riesiger Muskelkater am Folgetag. Das fühlt sich bestimmt erst einmal ganz gut an, denn du bist immer noch stolz auf dich, es auf die Matte geschafft und deinen Körper gespürt zu haben. Aber beim Gedanken daran, heute wieder Yoga zu machen, siehst du dich schon auf der Couch liegen. Schließlich schmerzt noch alles.

Mein Tipp also: Geh es etwas langsamer an. Deine Yogamatte ist morgen auch noch da, du musst dir also nicht alles auf einmal abverlangen. Heb dir etwas für morgen auf. Das lindert Muskelkater im Vorfeld und steigert deine Vorfreude.

  • Tipp 2: Mach es dir schön!

Du hast von all den fleißigen Yogis gehört, die bereits morgens ihre Matte ausrollen und den Tag mit Sonnengrüßen empfangen, bist aber selbst ein ausgemachter Morgenmuffel? Dann lass die Morgenmenschen ihren Rhythmus haben und suche dir deinen ganzen eigenen.

Vielleicht bist du nach der Arbeit im Büro froh, dich nachmittags etwas dehnen und strecken zu können. Oder du kannst erst dann wirklich entspannt an dich selbst denken, wenn die Kinder im Bett sind und die bessere Hälfte den Fernseher ausgeschalten hat.

Such dir deine Yogazeit und finde vielleicht auch gleich ein schönes Ritual dazu. Stell dir vielleicht Musik an oder eine Kerze auf. Wenn du die Möglichkeit hast, lass deine Yogamatte gleich liegen, der Schritt auf die Matte fällt dir leichter, wenn du nicht erst Möbel rücken musst.

  • Tipp 3: Yoga als Pausensnack

Wer sagt, dass du dir immer eine komplette Yogastunde ausdenken oder bei youtube raussuchen musst? Niemand. Es ist dein Yoga, deine Praxis, dein Tempo, dein Körper.

  • Geh im Kopierraum auf Arbeit mal eben in die Vorbeuge,
  • streck dich vor dem Getränkeautomaten in den Berg,
  • twiste dich auf dem Bürodrehstuhl,
  • behalte beim Haare waschen über der Wanne einen geraden Rücken,
  • übe die Krähe bis das Nudelwasser kocht…
  • sei kreativ und bring Spaß in deinen Yogaalltag!
  • Tipp 4: Ärgere dich nicht über dich selbst!

Du hast es gestern wieder nicht geschafft, Yoga zu praktizieren? Entspann dich! Es gibt kein zentrales Kontrollorgan, das Stichproben vornimmt! 🙂

Sei gut zu dir selbst. Wenn nicht gestern, dann ist eben heute der Tag für eine tiefe sitzende Vorbeuge.

Und wenn ausgerechnet heute, wo du Kopfschmerzen hast, Zeit für Yoga gewesen wäre? Anstelle von Asanas, in denen du kopfüber praktizierst, kannst du dich der Wechselatmung widmen. Oder versuchen, ein wenig zu meditieren.

Sei so frei, nur das zu tun, was dir gut tut!

 

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