Was steht eigentlich im Yogasutra?

Yoga ist mehr als bloßer Sport.

Auch wenn in der westlichen Gesellschaft meist die Asanas (Körperübungen) im Vordergrund stehen, steckt in Yoga eine uralte und doch erstaunlich aktuelle Philosophie.

Das Yogasutra  ist eine Sammlung wichtiger Verse, die zum Ausbau und zur Vertiefung der Yogapraxis beitragen sollen. Es ist quasi der Grundstock des Yoga.

Zunächst nur mündlich weitergetragen, fasste Patanjali die Sutren vor rund 2000 Jahren zu knappen Versen zusammen. Der Weg des Yoga wird darin als Achtgliedriger Pfad dargestellt.

Der Achtgliedrige Pfad unterteilt sich in:

  • Yama (Moral)
  • Niyama (Selbstdisziplin)
  • Asana (Körperübungen)
  • Pranayama (Atemübungen)
  • Pratyahara (Sinnesbeherrschung)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Versenkung)

Daneben beschäftigt sich das Yogasutra mit Möglichkeiten, den Geist zu beruhigen. Beispielsweise durch Meditation.

Es zeigt auf, welche Steine einem manchmal in den Weg gelegt werden und vor allem, weshalb wir sie uns selbst in den Weg legen und wie wir sie überwinden können.

Das Yogasutra lässt mit seinen knappen Versen viel Spielraum für eigene Interpretationen, was erlaubt, dass man sich selbst darin finden kann.

Es ist kein Buch, durch das man sich wie durch einen Roman durchschmökern kann. Vielmehr aber ein Werk, zu dem man immer wieder greift und das, so esoterisch es auch klingen mag, für jede Lebenssituation einen Rat, eine Erinnerung oder eine Achtsamkeitsübung bereithält.

 

 

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