Wie erkenne ich gute Yogalehrer?

Du möchtest gern regelmäßig Yoga praktizieren und stehst nun vor dem Problem, dich für ein Yogastudio und einen Yogalehrer entscheiden zu müssen.

Besonders als Anfänger wirst du dich von der Vielzahl der Möglichkeiten vielleicht wie erschlagen fühlen. Die vielen Tipps von Freunden und Bekannten machen es, obwohl gut gemeint, meist nicht besser.

Der Beruf „Yogalehrer*in“ als solcher ist in Deutschland nicht geschützt. Das heißt, dass jeder Mensch sich als Yogalehrer bezeichnen kann. Ganz unabhängig davon, ob er seine Ausbildung in Indien absolviert hat, in einem Fitnessstudio oder ob er sich sein Wissen selbsttätig angeeignet hat.

Empfehlungen von Freunden, die schon länger Yoga praktizieren, können dir daher ein klein wenig weiterhelfen. Verlässlicher ist jedoch die Auskunft bei der American Yoga Alliance (AYA). Dort können sich ausgebildete Yogalehrer*innen registrieren, wenn sie eine Ausbildung bei einem zertifizierten Ausbilder abgeschlossen haben.

Du erkennst, ob ein Yogalehrer eine zertifizierte Ausbildung abgeschlossen hat, an „200h (AYA)“ für eine abgeschlossene Ausbildung über 200 Stunden bzw. an 500h (AYA) hinter seinem Namen und der Berufsbezeichnung. Alternativ kannst du über die website der AYA auch Lehrer*innen in deiner Umgebung suchen.

Wenn du einige Yogalehrer*innen in deiner Nähe gefunden hast, scheue dich nicht davor nachzufragen, ob du an einer Probestunde teilnehmen kannst. Diese sind manchmal kostenfrei oder zumindest etwas günstiger als reguläre Stunden. So kannst du herausfinden, ob die Chemie zwischen euch stimmt und dir das Studio gefällt.

Ein guter Yogalehrer versucht dich nicht über sagenhaft günstige Preise ins Studio zu locken, vielmehr sollte er

  • sich nach deinen Vorkenntnissen im Yoga erkundigen,
  • dich nach Verletzungen und körperlichen Einschränkungen fragen,
  • sich Zeit nehmen, auf all deine Fragen zu antworten,
  • dir einen Kurs empfehlen, in dem du gut aufgehoben bist,
  • dir nicht das Gefühl geben, dass du (noch) nichts kannst.

Neben diesen Kriterien solltest du den Yogalehrer wählen, bei dem du dich wohl und gut aufgehoben fühlst. Die Gründe hierfür können ganz verschieden sein:

  • er ist einfach nett,
  • er fordert dich,
  • er übt keinen Druck aus,
  • er ist sehr spirituell,
  • er ist weniger spirituell,
  • er unterrichtet sehr abwechslungsreich,
  • er unterrichtet verlässlich gleichbleibend,
  • es läuft Musik,
  • es ist herrlich still,
  • er ist ein Mann,
  • sie ist eine Frau…

Yoga soll dir gut tun, suche dir also den passenden Rahmen und den passenden Menschen für dich.

 

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