Yoga und Fasten – Verzicht als Genuss

Gleich vorweg: Nicht jeder Yogi lebt vegan, absolut gewaltfrei und ist tiefenentspannt.

Wenn du schon eine Weile Yoga praktizierst, wirst du dich aber vielleicht schon damit auseinander gesetzt haben, auf alltägliche Dinge zu verzichten um

  • die Umwelt zu schonen,
  • Tiere zu schützen oder
  • um besser auf dich zu achten
  • ….

Beim Wort „Fasten“ fällt dir möglicherweise zuerst ein, innerhalb eines bestimmten Zeitraums komplett auf Nahrung zu verzichten.

Fasten kann aber auch bedeuten, dass du dich für eine Weile einschränkst in deinem Tun.

Möchtest du dich umweltbewusster verhalten, kannst du versuchen, in den nächsten beiden Wochen nur Lebensmittel ohne Verpackung einzukaufen. Schon am ersten Tag wirst du die Hände über dem Kopf zusammenschlagen weil du merkst, was für ein großes Projekt vor dir liegt!

Nützliche Tipps kannst du dir HIER holen.

Wenn du nicht vegan lebst, aber Tiere trotzdem liebst (ist möglich! 😉 ), wie wäre es, wenn du deinen Keller ausmistest und deine aussortierten Sachen auf dem Flohmarkt verkaufst? Den Erlös kannst du einer Tierschutzorganisation spenden.

Oder möchtest du die vegane Lebensweise mal ausprobieren? Dann gibt es eine tolle APP von PETA, die dich über Grundlegendes informiert.

Möchtest du etwas unauffälliger ins Fasten starten, dann such dir etwas aus, das gut in dein Leben passt. Du könntest zum Beispiel:

  • auf Alkohol verzichten,
  • spätestens 22 Uhr ins Bett gehen,
  • nichts online bestellen,
  • keine Fertigprodukte essen,
  • Sachen ausmisten und verschenken oder spenden…

Du wirst sicher etwas finden, auf das du gut verzichten kannst.

Sinn und Zweck des Fastens ist nicht der offensichtliche Verzicht. Es ist viel mehr die Bewusstmachung, was wir tatsächlich in unserem Leben brauchen. Und auch die Erkenntnis, was geschieht, wenn uns etwas nicht mehr zur Verfügung steht.

So stellen sich beim Verzicht auf Kaffee möglicherweise zunächst Kopfschmerzen ein. Oder du befürchtest, auf Arbeit mit dem Kopf vor lauter Müdigkeit auf die Tischplatte zu schlagen.

Ich, als leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, habe festgestellt, dass ich immer dann, wenn ich Appetit auf einen Kaffee habe, eigentlich eine Pause bräuchte. Anstatt mich also wieder aufzuputschen mit einer Tasse Kaffee, mache ich eine kurze Pause. Ich glaube, das tut meinem Körper gut.

Auf den morgendlichen Kaffee möchte ich aber um nichts in der Welt verzichten. 🙂

Auf die Plätze, fasten, los!

Schreibt mir gern, was ihr fastet!

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