Was sind Niyama?

Niyama werden im Yogasutra erwähnt und stellen gemeinsam mit Yama Grundlage für das Verhalten eines Yogi dar.

Während sich die Yama damit befassen, wie du dich deiner Umwelt gegenüber verhalten solltest, zeigen dir die Niyama den Umgang mit dir selbst auf.

Die Niyama sind:

  • Sauca (körperliche Reinheit/Reinlichkeit)
  • Samtosa (Bescheidenheit und Zufriedenheit mit dem, was man hat)
  • Tapas (Disziplin und Entsagung, Annehmen der Situation)
  • Svadhyaya (Erforschen und Reflektieren des eigenen Tuns)
  • Ishvarapranidhana (Gottvertrauen; das Beste tun; der Rest kommt von allein)

Niyama haben viel mit Disziplin zu tun und auch damit, dass du dich damit auseinandersetzen musst, wie du dein Leben eigentlich führen möchtest.

Durch Anwendung der Niyama hinterfragst du, was in deinem Leben wirklich wichtig ist, was du erreichen möchtest und wie du deine gesetzten Ziele erreichen kannst.

Außerdem legst du auch den Fokus darauf, dass es dir selbst gut geht. Nur wenn es dir selbst gut geht kannst du auch dafür sorgen, dass es anderen gut geht. So sind Niyama nicht nur ein Dienst an dir, sondern letztlich auch an anderen.

 

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