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Die sieben Hauptchakren

Häufig werde ich gefragt: „Was ist denn eigentlich so ein Chakra!?“

Irgendwo hat man diesen Begriff schon einmal gehört und Abbildungen eines Menschen mit bunten Punkten im Inneren gesehen. Aber was ist das denn nun genau und was  fängt man damit an?

Chakren sind Engergiezentren oder auch Energiewirbel im menschlichen Körper, die beständig Energie aufnehmen und abgeben.

Es soll im menschlichen Körper eine Vielzahl an Chakren geben. Ich möchte euch die sieben Hauptchakren vorstellen. Sie liegen auf unterschiedlicher Höhe an der Wirbelsäule des menschlichen Körpers.

Jedem Chakra sind eine Farbe, ein Symbol, sogar ein Tier und besondere Merkmale zugeordnet.

Wie du es von den Sternzeichen kennst, verfügen Menschen über besondere Charaktereigenschaften, die ihrem Sternzeichen entsprechen. Dir kann ebenso ein Chakra oder mehrere Chakren zugeordnet werden, die besonders stark ausgeprägt sind. Allerdings kann sich, anders als bei den Sternzeichen,  die Ausprägung der Chakren im Laufe des Lebens verändern.

Wenn du herausfinden möchtest, wie stark die unterschiedlichen Chakren in dir ausgeprägt sind, kannst du das in einem Chakra-Test tun.

Möchtest du dich eingehender damit befassen, kannst du dich näher mit Aurafotografie beschäftigen. In dieser besonderen Form der Fotografie werden deine Auraschichten und die Ausprägung deiner Chakren im gegenwärtigen Moment sichtbar gemacht.

Zu den sieben Hauptchakren zählen:

Das Wurzelchakra (Muladhara Chakra) befindet sich am Damm. Es ist das erste Chakra, trägt die Farbe rot und ist dem Element Erde zugeordnet. Das Wurzelchakra zeigt uns, ob wir in der Erde fest verwurzelt sind, geerdet und standfest oder ob wir eher ängstlich und scheu sind und einen Mangel an Vertrauen empfinden. Auf physischer Ebene sind ihm Beine und Füße (Standfestigkeit) zugeordnet sowie die Knochen (als Halteapparat des Körpers).

Das Sakralchakra (Svadisthana) befindet sich etwa zwei fingerbreit unter dem Bauchnabel. Es ist das zweite Chakra, trägt die Farbe orange und ist dem Element Wasser zugeordnet. Das Svadisthana steht für den schöpferischen Fluss, sinnliches Erfahren und die Leidenschaft des Lebens, kann jedoch, wenn es unteraktiv ist, auf emotionale Distanz und mangelnde Offenheit hinweisen. Auf physischer Ebene werden alle Organe mit dem Svadisthana in Verbindung gebracht, die dem Chakra aufgrund seiner Lage nah sind. Hierzu zählen die Geschlechtsorgane ebenso wie Nieren und Blase.

Das Solar Plexus Chakra (Manipura Chakra) befindet sich auf Höhe des Solar Plexus und trägt die Farbe gelb. Es ist dem Element Feuer zugeordnet, sein Symboltier ist der Widder. Im Manipura Chakra sitzt der Selbstwert einer Person, hier finden sich Kraft, Macht und Willensstärke beziehungsweise das Gegenteil, wenn dieses Chakra unteraktiv ist. Auf physischer Ebene werden mit dem Manipura Chakra die Organe im oberen Bauchraum in Verbindung gebracht; Leber, Galle, Milz, Magen.

Das Herz Chakra (Anahata Chakra) befindet sich auf Höhe des Herzens. Ihm wird die Farbe grün zugeordnet. Hier wohnen Liebe und Mitgefühl, Hingabe und Toleranz, aber im Gegenzug auch Gefühlskälte, Verschlossenheit und Voreingenommenheit. Sein Element ist Luft, auf physischer Ebene beeinflusst das Anahata Chakra Arme, Hände, den oberen Rücken und natürlich das Herz.

Das Hals Chakra (Vishudda Chakra) sitzt auf Höhe des Kehlkopfes. Ihm ist die Farbe blau zugewiesen. Sein Element ist der Äther, sein Symboltier der weiße Elefant. Wie an seiner Lage schon zu erkennen, beeinflusst das Vishudda Chakra Kommunikation und Sprache in Form von Selbstausdruck und Fähigkeit zur Mitteilung. Auf körperlicher Ebene werden Kiefer, Kehlkopf und Atmung beeinflusst.

Das Stirnchakra wird auch Ajna Chakra oder drittes Auge genannt. Mit diesem Chakra nehmen wir wahr, sind intuitiv und fantasievoll. Bei einem unteraktiven Ajna Chakra sind wir eher intellektuell betont und erliegen in unserer Sicht auf die Welt Beschränkungen. Physisch zugeordnet sind dem Ajna Chakra Kleinhirn, Hypophyse, Augen; Nase und Ohren.

Das Kronenchakra (Sahasrara) liegt auf dem Scheitel, der Kopfkrone. Es wird in unterschiedlichen Farben dargestellt, meist in violett, manchmal auch weiß oder gold. Das Sahasrara wird mit Spiritualität, der Verbindung zum Universum und der Erlangung von Wissen und Weisheit in Verbindung gebracht. Ist es schwach ausgeprägt, kann dies erkannt werden an einer Neigung zu depressiven Verstimmungen oder auch zu Welt- und Realitätsflucht. Sahasrara wirkt auf physischer Ebene auf den gesamten Organismus. Aktiviert werden kann es durch Meditation.

 

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