Du bist, was du denkst

Kennst du Momente, in denen du in deiner Couch versinkst oder dich in deinem Lieblingssessel ganz klein machst und dich mit unnötigen Gedanken beschäftigst?

Wir alle haben schon einmal Momente erfahren, in denen wir Situationen in unserem Kopf durchspielen. Entweder bevor sie eintreten oder weil wir sie noch einmal Revue passieren lassen.

Ganz gleich, ob es sich um positive Erinnerungen oder um eine sorgenvolle Zukunft handelt… Manchmal picken wir uns einen kleinen Teil des großen Ganzen heraus und kauen gedanklich auf ihm herum wie auf einem alten geschmacklosen Kaugummi.

  • Woran liegt das?
  • Was tut das Grübeln mit uns?
  • Und wie finden wir aus einer Gedankenspirale hinaus?

Dass wir an einem Gedanken, der die Zukunft betrifft festhalten, bedeutet, dass wir gut vorbereitet sein möchten in einer Situation, die für uns aus irgendeinem Grund sehr bedeutsam ist. Vielleicht wollen wir beruflich Eindruck schinden und bestmöglich vorbereitet sein. Oder wir möchten einem Menschen besonders gut gefallen, weil er uns selbst gut gefällt. Möglicherweise wollen wir besonders gute Argumente vorbringen, um einen Sachverhalt zu unseren Gunsten darzustellen…

All dies sind Gründe, die mit Angst zu tun haben.

Angst vor der Meinung anderer, Angst vor Ablehnung, Angst, nicht ernst- oder wahrgenommen zu werden… Hilfreich ist in all diesen Fällen Papier und Stift.

  • Schreibe heraus, was genau dich vor der Situation fürchten lässt.
  • Schreibe auf, was genau du bewirken möchtest und
  • schreibe auf, was du tatsächlich bewirken kannst.

Anschließend legst du Papier und Gedanken beiseite.

Das sagt sich ebenso leicht, wie es getan ist.

Du selbst bist verantwortlich dafür, was du denkst und wann du es denkst!

Natürlich gibt es spontane Gedanken, die dir in den Sinn kommen. Du selbst entscheidest jedoch, ob du sie festhältst oder weiterziehen lässt! Wenn du abends lange wach liegst und die Gedanken beginnen, um ein Thema zu kreisen, sage ganz bewusst und laut: „Stopp!“, um die Gedankenspirale zu durchbrechen. Halte dich selbst auf und verhindere, dass du dich in Gedanken verrennst!

Wende dich gedanklich Themen zu, die dir gut tun und die dich bestärken.

Kennst du Menschen, die in allem das Schlechte sehen? So richtige Schwarzmaler? Ich finde ja immer, dass man ihnen ihre Gedanken ansieht. Irgendwie verkniffen sehen sie aus. Und das ist ja auch kein Wunder!

Achte mal auf deine Körperhaltung, wenn dich das nächste Mal ein ungemütlicher Gedanke plagt!

Du wirst feststellen, dass du die Schultern nach oben ziehst, die Zähne aufeinanderpresst, die Stirn liegt vielleicht in Falten, die Hände sind zu Fäusten geballt…

Und nun ein kleines Experiment:

Nimm die oben beschriebene Körperhaltung ein und versuche einen positiven, optimistischen Gedanken zu fassen…

Es ist beinahe unmöglich, oder?

Du bist, was du denkst.

Wir strahlen aus, was wir denken. Mit unserer Körperhaltung ebenso wie mit unseren Reaktionen auf unsere Umwelt. Dadurch wiederum ziehen wir bestimmte Menschen an. Mit dem verkniffenen Gesicht wohl eher die Skeptiker. Mit einem entspannten und offenen Gesicht ebenso entspannte und offene Menschen.

Nicht unsere Gedanken wählen uns, sondern wir wählen unsere Gedanken.

Und damit wählen wir auch, mit welchen Menschen wir uns umgeben und welche Erfahrungen wir sammeln werden.

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